Samstag, 24. Dezember 2011 | Author:

Vor etwa einem halben Jahr kam es mir in den Sinn, die bisherige digitale Kompaktkamera durch eine Spiegelreflexkamera (DSLR) zu ersetzen. Nach langer Recherche im WWW war klar, dass es entweder in die Nikon oder etwa in die Canon Richtung gehen muss. Eine Vollformat Kamera war außerhalb meines Budgets und so blieb nur noch ein höherwertiges APS-C Modell übrig. In der damaligen Zeit hatte Canon gerade das erste Modell mit schwenkbarem Display  (Canon EOS60D) auf dem Markt gebracht, dass für mich damals von Vorteil schien. Nikon dagegen konnte mit solch einer Option leider nicht entgegenhalten und so fiel letztendlich die Entscheidung für die Canon aus. Hier deshalb ein kurzes Feedback zu meiner derzeitigen noch bescheidenen „Fototasche“.

 

Kamera

Ich bin mit einer Canon EOS60D angefangen und muss derzeit gestehen, dass ich jeden Tag noch neue Features entdecke. Der von mir ursprünglich gesehene Vorteil des schwenkbaren Displays hat sich nicht wirklich bewahrheitet. Es ist zwar manchmal ganz hilfreich, jedoch würde ich dies heutzutage nicht mehr als Kauffaktor in Betracht ziehen. Die restlichen technischen Daten wie z.B.  17,9 MP, ISO bis 12.800, Full HD-Videofunktion … sollten relativ selbsterklärend sein. Ich bin mit der Kamera derzeit vollkommen zufrieden und habe die technischen Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgereizt.

 

Objektiv

Beim meinem ersten Objektiv muss ich gestehen, bin ich nicht ganz zufrieden. Die Kamera habe ich mit einem Kit-Objektiv Canon EFS 17-85 mm 4-5,6 IS USM gekauft. Für die ersten Erfahrungen reicht es normalerweise vollkommen aus, jedoch stoße ich immer mehr an die Grenze mit der Lichtstärke. Eine Blende < 4 bzw. 5,6 wäre in so manchen Situationen hilfreich gewesen. Beim nächsten Mal würde ich nur den Body kaufen und dann ein passendes lichtstarkes Objektiv dazu. Aber hinterher ist man immer schlauer.

 

Zubehör

Beim externen Blitz hatte ich dann wieder das goldene Händchen. Der Canon Speedlite 430EX II vollbringt wahre Wunder. Sowohl auf der Kamera selbst, als auch im entfesselten Modus ist er äußerst Lichtstark und vor allem schnell verfügbar.

 

 

Für Langzeitbelichtungen setze ich Graufilter von Haida ein. Zum einen die Slim Version 0.9 (ND8), die Slim Version 1.8 (ND64) und für höhere Belichtungen die Slim Version 3.0 (ND1000). Die einzelnen Filter lassen sich jedoch auch kombinieren, da alle Filter ein Innengewinde besitzen.

 

 

Die Kamera bestücke ich mit 16 GB SD HC I Karten von SanDisk, welche mit ca. 45 MB/s äußerst schnell sind. Zwar sind diese Karten sind gerade die billigsten, aber es ist doch nichts ärgerlicher, als wenn auf einmal die Fotos eines ganzen Shootings weg sind. Im RAW Modus reichen die 16 GB für etwa 600 Fotos.

 

 

 

 

Meine letzte Anschaffung war ein neues Stativ von Cullmann (Magnesit 525) mit einem passenden Kugelkopf (CB 7.3). Der erste Eindruck ist gut. Die Verarbeitung ist perfekt, die Möglichkeiten mit der dazu gelieferten kurzen Mittelsäule derzeit recht hoch und das Handling easy. Für einen finalen Eindruck muss es sich noch in der Praxis beweisen.

 

 

 

 

 

 

Für den Workflow nach dem Fotografieren kommt mir jetzt zu Gute, dass ich Anfang 2011 damit angefangen bin, von Windows zu Apple zu wechseln. Derzeit habe ich für die Bildbearbeitung, Fotoverwaltung usw. ein recht modernes MacBook Pro 15″ mit 8 GB RAM, 240 GB SSD und einem Intel i7 2,2 GHz im Einsatz. Zwar ist das MacBook Display schon recht hochauflösend, jedoch fängt es erst mit dem 27″ LED Cinema Display richtig an Spaß zu machen.

 

Die eigentliche Verwaltung und Nachbearbeitung erledige ich mit Adobe Lightroom. Am Anfang habe ich zwar auch meine ersten Versuche mit Aperture gemacht, jedoch habe ich festgestellt, dass Lightroom irgendwie verbreiteter ist und man dementsprechend auch mehr support im Netz findet.

 

 

Kategorie: Apple, Foto, Lightroom
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